Sonntag, 19.07.2020, 15:00

deutschland

TuS Hattingen vs SV Eintracht Dorstfeld 3:0

Stadion Wildhagen, 68 Zuschauer, Testspiel
Mit Marco nahm ich die Anreise nach Hattingen mit dem Fahrrad in Angriff. Unweit meiner Wohnung läuft einer dieser auf alten Güterbahn-Trassen errichteten Fahrradwege vorbei. Dieser hat direkten Anschluss an den Ruhrtal-Radweg, so dass die 25 Kilometer beinahe ohne Straßennutzung abgespult werden konnten, wie auf dem Rückweg dann natürlich auch. Nach einem kleinen Rundgang durch die Altstadt und einem fetten Gyros-Teller wartete dann das Stadion Wildhagen auf uns. Auch wieder ein Platz, der wenig bespielt wird. Ist jetzt auch nicht hochgradig spannend, aber mit einer mehrstufigen Traverse die mittig einige Sitzgelegenheiten bietet, auf jeden Fall über dem Durchschnitt. Ein interessantes Sicherheitskonzept hatte man sich hier überlegt. Am Einlass wurde darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Bei nicht allzu großem Andrang war am Eingang aber natürlich gar nix los. Der parallel zum Spielfeld verlaufende weg zum Vereinsheim und der Bierbude war dann sogar mit ‚Fahrspuren‘ abgekreidet, damit sich an- und abreisende Zuschauer nicht in die Quere kommen. Der einzige Ort an dem sich mehrere Menschen auf einem Fleck sammelten, war die Bierbude. Und ratet mal… kein Schwein hatte dort eine Maske in die Visage gespannt. Dabei wäre das bei manchen rein optisch schon ratsam gewesen. Zum Bierverkauf hatte man sich dann noch einen pfiffigen Kreisverkehr ausgedacht, damit sich keine Personen entgegenkommen, aber selbstredend hielt sich auch daran keine Sau. Zu Gast beim Bezirksligisten war A-Ligist aus Dortmund-Dorstfeld. Und der machte seine Sache in den ersten zwanzig Minuten ganz ordentlich, dann fiel der erste Treffer für den TuS, der sich dann eine Überlegenheit erspielte, die im zweiten Durchgang zu zwei weiteren Treffern führte.