Geilenkirchen-Teveren – Sa., 15.01.2022, 14:00

FC Germania Teveren vs SC Fortuna Köln 0:5

Heidestadion, 511 Zuschauer, Mittelrheinpokal Achtelfinale
Das einzige Pflichtspiel weit und breit wurde für den Besuch ausgewählt. Zwar kein neuer Ground, aber einer mit Charme, der einen erneuten Besuch durchaus verdient hatte. Eine kleine überdachte Sitztribüne sieht sich einer großen Natur-Stehtribüne mit Wellenbrechern gegenüber. Als ich mich für den Spielbesuch entschied, galt noch eine maximale Zuschauerzahl von 240, da allen Besuchern Sitzplätze bereitgestellt werden sollten. Das hätte bedeutet, dass alle Anwesenden auf der Tribüne hätten Platz nehmen müssen, anstatt sich auf der großen Anlage verteilen zu können. Macht Sinn, so wäre dann wenigstens eine hohe Ansteckungsgefahr gewährleistet. Wenn jemand diese Maßnahme einleuchtend erläutern kann, möge er sich melden. Aufgrund der Änderung der Schutzverordnung wurde die Vorgabe aber einige Tage vor dem Spiel hinfällig. Die Fortuna gab sich im Verbandspokal beim Landesligisten an der Bundesgrenze direkt neben der NATO-Airbase keine Blöße. Prinzipiell lief die Partie ab, wie diese Verbandspokal-Spiele eben meistens ablaufen.
Der Underdog kämpfte im Spiel des Jahres um jeden Grashalm und der Favorit tat sich erstmal schwer. Spätestens mit dem ersten Tor nahm die Nummer dann den erwartbaren Verlauf. Gefreut hat mich, dass ich nach langer Zeit mal wieder Sjoerd aus den Niederlanden traf, mit dem die erste Halbzeit verquasselt wurde. Ein kleiner Fehler war mir bei der Kleidungsauswahl unterlaufen. Zum Schutz vor der Kälte trug ich Handschuhe mit einem RWE-Emblem auf dem Handrücken. Das blieb einem vermutlichen Aachener nicht verborgen, der dieses zum Anlass nahm mir Auge in Auge seine Meinung über meinen Verein mitzuteilen. Es blieb beim Wortwechsel, aber das war mal wieder ein Weckruf. Es macht durchaus Sinn, die ungeschriebene Regel zu beachten, beim Hoppen keine Vereinsklamotten zu tragen. Außerdem hatte ich gar nicht in Erwägung gezogen, dass der Kreis Geilenkirchen zum Alemannia-Einzugsgebiet gehört, da hätte ein Blick auf die Landkarte geholfen. Eigener Leichtsinn also und kein Vorwurf an den Kontrahenten – wenn sich ein Dödel in den falschen Klamotten in der feindlichen Hood zeigt, darf man diesen durchaus mal zurechtweisen.

Sprockhövel – Do., 13.01.2022, 19:30

TSG Sprockhövel vs Rot-Weiss Essen 1:4

Stadion Im Baumhof, 220 Zuschauer, Testspiel
In dieser etwas tristen Fußballphase gilt es, Kompromisse einzugehen. Wie bereits oft genug erwähnt, kann ich mich für den Besuch von Testspielen oft nur mühsam motivieren. Etwas leichter fällt es, wenn der eigene Verein beteiligt ist. Nach kurzfristiger Absage des Türkei-Trainingslagers wurde ein Test beim Oberligisten in Sprockhövel angesetzt. Bei ähnlich tristem abendlichem Winterwetter hatte ich das kleine, für Zuschauer nur einseitig nutzbare Stadion Im Baumhof einst erstmalig besucht. Trist war auch die Vorstellung des Herzensclubs. Die Defensivleistung gab Anlass zur Sorge hinsichtlich des anspruchsvollen Liga-Re-start gegen die Konkurrenten aus dem Tal der fliegenden Messer und der Domstadt. Bleibt zu hoffen, dass der Grund für die magere Leistung, im Sinn dieser Veranstaltung zu suchen ist, nämlich zu testen.

Dortmund – So., 09.01.2022, 14:00

Dorstfelder SC 09 vs SuS Grün-Weiß Barkenberg 3:1

Sportplatz Am Bummelberg, 10 Zuschauer, Testspiel
Auch das zweite Spiel des Jahres fand auf Dortmunder Boden statt. Eher gequält raffte ich mich zu diesem Leckerbissen auf, aber stattdessen den ganzen Tag auf der Couch abzuhängen, war auch keine echte Perspektive.  Der Sportplatz an der Straße mit dem drolligen Namen Bummelberg hat seinen Charme. Anhand vieler Details kann man einen funktionierenden und gelebten Verein erkennen. Prunkstück ist die Traverse mit Überdachung und einigen Sitzschalen. Warum man das Dach aber eben nicht über diesen erbaut oder die Sitze unter dem Dach installiert hat – je nachdem was zuerst existierte – erschließt sich nicht so recht. Der Test-Kick zwischen einem A- und einem B-Ligisten war dann gar nicht so schlecht anzusehen und hatte erstaunlich viel Tempo. Nur die Temperaturen wärmten das Fußballherz nicht, so dass ich nach dem Abpfiff dankbar in den Sitz des durch Standheizung vorgewärmten Fahrzeugs fiel.

Dortmund – Sa., 08.01.2022, 14:00

TuS Bövinghausen vs Wuppertaler SV 2:5

Sportplatz am Wasserturm, 300 Zuschauer, Testspiel
Das Virus macht es dem Hobby weiterhin schwer und torpediert es, wo es nur kann. Der geplante Ausflug in den nördlichsten Zipfel Frankreichs war nach 14 Corona-Fällen im Team des USL Dunkerque jedenfalls kurzfristig dahin. Die Nummer wird uns auch in den nächsten Wochen sicher noch auf Trab halten, das ist mehr als gewiss. Daher begann das Fußballjahr mit dem Besuch eines Testspiels. Mit diesen Veranstaltungen tue ich mich ja einigermaßen schwer, es fehlt mir einfach der Wettbewerbs-Charakter. Die Paarung zwischen dem ambitionierten Westfalen-Ligisten aus dem äußersten Dortmunder Westen und dem in dieser Saison bisher so überraschend stark aufspielenden Sportverein aus dem Tal der fliegenden Messer war natürlich sportlich attraktiv. Allerdings ist die Anlage des Verbandsliga-Tabellenführers an Gesichtslosigkeit kaum zu überbieten und hat bis auf ein kleines Sitzschalen-Gestell nur ebenerdige Stehplätze am Stankett zu bieten. Da es an diesem Tage auch nicht viele Alternativen gab, traf ich einige Bekannte der Bewegung an. Zu sehen bekamen die Zuschauer bei unangenehmen Temperaturen einen dominanten WSV, der eine frühe Führung herausschoss und das Ergebnis dann sukzessive hochschraubte. Die Gastgeber um die Ex-Profis Großkreutz und David Odonkor kamen über die gesamte Spielzeit nicht zur Entfaltung und erzielten beide Treffer zur Ergebniskosmetik erst kurz vor Ende.

Mechelen – Mi., 22.12.2021, 20:00

KV Mechelen vs KAS Eupen 1:3

Stadion Achter der Kazerne, 8.049 Zuschauer, Beker van Belgie Achtelfinale
Unter der Woche 200 Kilometer und zurück abzureißen, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss, habe ich schon lange nicht mehr gemacht und eigentlich fühle ich mich dafür mittlerweile auch zu alt. Dass der Mitfahrer aus persönlichen Gründen kurzfristig abspringen musste, machte mir die Entscheidung, auch nicht gerade leichter. Da aber abzusehen war, dass es mit den Spielbesuchen in den nächsten Wochen mager werden würde, sammelte ich die Kräfte und eibelte los. Das Stadion ‘Achter der Kazerne’ hatte ich vor einem Jahrzehnt schon einmal besucht, ist inzwischen aber völlig umgebaut worden. Von der alten Bausubstanz ist nicht mehr viel übrig, das Tribünenbild wurde grundlegend verändert und das Stadion hat seinen ganz eigenen Stil, der auch durch den traditionellen Standort im Stadtgebiet und die damit beengte Lage begünstigt wird. Die geschwungenen Tribünendächer verleihen zusätzlich eine eigene Note. Zudem dürfte es das einzige Erstligastadion weltweit sein, dass über nur einen Flutlichtmast verfügt. Dieses deshalb, weil die Lichtanlage mit dem Umbau in die Stadionbedachung integriert wurde, bedingt durch den Straßenverlauf aber eine Baulücke besteht und der Erhalt eines der alten Masten erforderlich war. 
Gästeverbot und Maskenpflicht bestand. Ersteres schmälerte etwas die Attraktivität der Partie, Letzteres war akzeptabel aber natürlich maximal nervig. Temperaturen um den Gefrierpunkt bildeten auch nicht das bevorzugte Klima ab, aber bekanntermaßen gibt es ja kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung… Das Stadion war knapp halb gefüllt, die Stimmung gemessen an den Umständen eigentlich ganz okay. Die Gastgeber begannen zielstrebig und dominant und gingen durch einen schönen Treffer des aus der Bundesliga bekannten Igor de Camargo in Führung. Auch in Hälfte zwei machte Mechelen zunächst das Spiel, aber ziemlich aus dem Nichts fiel plötzlich der Ausgleich. Damit kippten die Verhältnisse und das Team aus der deutschsprachigen Region Belgiens, mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Andreas Beck als Kapitän, tat mehr für das Spiel. Als die Gastgeber in der Vorwärtsbewegung unnötig den Ball verloren, schaltete Eupen schnell um und erzielte nach schöner Kombination kurz vor dem Ende die Führung. Mechelen fiel nichts mehr ein und nach schlampigem Abspiel des Torwarts, trafen die Gäste mit einer schönen Bogenlampe aus vielleicht 35 oder 40 Metern zur Entscheidung. Bevor die Fettschmieden des Landes schlossen, reichte es dann noch zum Frituur-Besuch, der mal wieder die Frage aufwarf, warum eigentlich gefühlt 90% der Frituuren von Vietnamesen geführt werden. 

Delbrück – So., 19.12.2021, 14:30

Delbrücker SC vs Spvgg Erkenschwick 3:1

Stadion Laumeskamp, 220 Zuschauer, Westfalenliga 1
Mit der holden Gattin trat ich die Reise nach Ostwestfalen an. Frecherweise war die Dame nach dem Besuch des Clasico in Kopenhagen nicht mehr beim Fußball, da wurde es aber gehörig Zeit, sonst wird das nix mit der Groundhopping- Fußballtouristen-Karriere. Das Stadion Laumeskamp des Delbrücker SC ist für sechstklassige Verhältnisse wirklich nicht übel und besteht aus einer überdachten Sitztribüne und kleinen Stehtraversen hinter einem Tor und auf der Gegenseite. Vierter gegen Sechster hieß dieses Duell und vor allem die Gäste aus Erkenschwick benötigten dringend einen Sieg um die Aufstiegschance am Leben zu halten. Gut 30 Leute begleiteten die Gäste, von denen ein gutes Dutzend unter Trommelbegleitung Stimmung machte. Finde ich sehr positiv, dass die sportlich ja doch überschaubare Entwicklung die kleine Szene der Schwicker nicht komplett zermürbt hat und sich einige unermüdliche immer noch aufraffen. Die Mannschaft dankte es ihnen jedoch heute nicht. Mit einem indiskutablen ersten Durchgang, in dem alle drei Tore für die Gastgeber fielen, beraubte man sich den Möglichkeiten, hier etwas mitzunehmen. Die zweite Hälfte sah besser aus, aber der Treffer durch Routinier Stefan Oerterer eine Viertelstunde vor Schluss war zu wenig und kam vor allem zu spät. Der DSC igelte sich mit dem Sieg hingegen in der Spitzengruppe ein.

Straelen – Sa., 18.12.2021, 14:00

SV Straelen vs Rot-Weiss Essen 0:1

Stadion an der Römerstraße, 1.000 Zuschauer, Regionalliga West
Das letzte Spiel des Jahres führte den glorreichen RWE an die Grenze zu den Niederlanden in die Blumenstadt Straelen. Kein leichtes Spiel, der SVS stellt ein solides Team und konnte den Roten in der Hinrunde zudem als bisher einzige Mannschaft in dieser Saison eine Niederlage zufügen. Man war also gewarnt. Die Gastgeber hatten Rot-Weiss großzügig 450 Karten bei 1.000 erlaubten Zuschauern überlassen – eine faire Aktion. Der Deutsche Meister von 1955 legte dann los wie die Feuerwehr und hätte im Laufe der ersten Hälfte eigentlich eine beruhigende Führung herausschießen müssen. Doch Chancenwucher war mal wieder Trumpf und so ging es durch einen Treffer nach abgefälschtem Schuss von Tormaschine Engelmann mit der letzten Aktion vor der Pause in die Kabine. Auch nach dem Wechsel wurden weiter gute Möglichkeiten liegen gelassen und zwanzig Minuten vor Schluss kam dann, was kommen musste und der Referee zeigte nach eigentlich unstrittiger Situation, in welcher Schlussmann Davari fair gegen einen Straelener Stürmer klärte, auf den Punkt. Das Glück kam aber zu Hilfe und Stürmer Kader, der den RWE im Hinspiel mit drei Treffern beinahe alleine zerlegte, jagte den Ball über die Querlatte. So blieb es bei einem hochverdienten, aber viel zu niedrig ausgefallenen Auswärtssieg und der Verteidigung der Tabellenspitze.
Das Spiel geriet allerdings beinahe zur Nebensache und wurde überschattet von Querelen um Kapitän Dennis Grote. Offiziell seit mehr als einer Woche krankgeschrieben, kam am Vortag heraus, dass der Verein Grote freigestellt hatte. Der Spieler hatte RWE um Freigabe zur Rückrunde gebeten. Und dieses, um zum direkten Konkurrenten Preußen Münster wechseln zu können. Die Preußen hatten Grote, der schon in der Jugend und als Profi für Münster gespielt hatte und dazu im münsterländischen Wettringen wohnhaft ist, nach dessen Aussage einen Vertrag über das Saisonende hinaus mit Option auf Anschluss-Tätigkeit als Funktionär angeboten. Der Vertrag in Essen endet dagegen am Saisonende und im Alter von 35 sah Grote nun wohl die Chance, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Umstände bleiben jedoch ungewiss, da Preußen bisher nicht an RWE herangetreten ist, und es doch völlig absurd ist, dass ein Verein seinem Denker und Lenker die Freigabe erteilt, um ihn während der Saison zum größten Aufstiegskonkurrenten wechseln zu lassen. Das letzte Wort ist in dieser Sache sicherlich noch nicht gesprochen, auch wenn ein Wechsel von rot-weisser Seite schon kategorisch abgelehnt wurde. Ob Grote noch einmal das Trikot des RWE tragen wird, ist dennoch äußerst fraglich und eher unwahrscheinlich. Möglich dass die Preußen die Chance sahen, etwas Unruhe in den Verein zu bringen, was aber eher auf Fan-Ebene erreicht wurde, denn der Unmut gegen Grote war in Straelen unüberhörbar. Gewinner gibt es in dieser Geschichte bisher keinen. RWE scheint einen wichtigen Spieler unwiederbringlich verloren zu haben, der Spieler selbst ist auf dem Abstellgleis und Preußen Münster hat an diesem Spieltag sogar zwei Punkte auf den RWE eingebüßt. Man darf gespannt sein, was aus dieser Nummer noch wird.

Essen – Fr., 10.12.2021, 19:30

Rot-Weiss Essen vs Bonner SC 6:1

Stadion Essen, 6.700 Zuschauer, Regionalliga West
Es ist ja beinahe abartig mit welcher Stabilität das Spitzenquintett seine Kreise zieht. Da kann man es schon feiern, wenn einer der Kontrahenten zwischen den ganzen Siegen mal ein Remis einbaut, wie die Kölner Fortuna unter der Woche. Kein Spiel darf auf die leichte Schulter genommen werden, da jeder unerwartete Punktverlust gleich einen Dämpfer für die eigenen Ambitionen bedeutet. Daher darf auch ein vermeintlich schwacher Gegner, wie der BSC aus der Ex-Hauptstadt, nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es sollte dann auch bis kurz vor dem Pausenpfiff dauern, bis der erste Treffer für den Deutschen Meister von 1955 fiel. Das heißt, der erste gültige Treffer. Denn in der ersten zehn Minuten machte der RWE bereits zwei Netze, welche aber durch das Linienmädel keine Anerkennung fanden, was ich mindestens beim Ersten der beiden Tore anzweifeln möchte. Nicht nur ich sah das so, weshalb die Dame von der Tribüne mit entsprechenden Kommentaren bedacht wurde. Warum lässt man nicht einfach Frauen die Spiele von Frauen-Teams leiten und Männer eben die Männer-Spiele?! Das nähme doch den Zündstoff aus diesen Konstellationen. Mit dem erzwungenen Geschlechtergleichstellungsscheiß schürt man nur das Feuer und schafft eine weitere Plattform für Vorurteile. Dann kann man die Geschlechtertrennung im Mannschaftssport auch ganz aufgegeben und gleich mit gemischten Teams an den Start gehen.
Gut, dass diese beiden Entscheidungen den Spielausgang letztlich nicht beeinflussten. Der RWE erhöhte nach dem Wechsel schnell auf 3:0, ermöglichte aber den Gästen in einer etwas unachtsamen Phase zwanzig Minuten vor Schluss den Ehrentreffer. Die Roten schaffen es einfach nicht, mal ein Spiel über 90 Minuten ohne Unkonzentriertheit zu Ende zu bringen – hoffentlich rächt sich das nicht mal in den kommenden Spielen gegen die Hochkaräter. Unmittelbar nach dem Treffer eröffnete sich den Bonnern die Riesenchance zum Anschluss, den der Pfosten verhinderte. Den Nachschuss hielt Schnapper Davari mit einem Klasse-Reflex, sonst wäre es sicherlich eine sportliche Rest-Viertelstunde gewesen. Der BSC hatte mit seiner insgesamt mageren Performance aber auch nix verdient und es wurde dann noch bitter für die Gäste, die in den letzten zehn Minuten völlig zusammenbrachen. 6700 Zuschauer durften hinein in die Bude, exakt ein Drittel des Fassungsvermögens. Dass die aktuelle Verordnung aber eine Sperre der Stehplätze vorsieht, ist ein Schildbürgerstreich. Dadurch wurde es auf den Sitzplätzen natürlich unnötig eng, statt durch eine Öffnung der Stehtribüne Raum zur Entzerrung zu geben.