
SV Wehen Wiesbaden U19 vs Hamburger SV U19 2:4
Helmut-Schön-Sportpark, 400 Zuschauer, U19-DFB-Pokal 2.Runde
Den Auftakt in einen fußballreichen Tag machte die U19-DFB-Pokal-Partie zwischen dem SV Wehen und dem HSV. Angesetzt wurde die Partie im schönen Stadion des ‚Helmut-Schön-Sportpark‘ unmittelbar angrenzend an den nicht ganz so schönen Wellblechpalast der Profi-Mannschaft des SV Wehen. Auch wenn beinahe die gesamte Autobesatzung in diesem Stadion schon ein Spiel gesehen hatte, einigten wir uns auf den Besuch, da es ja prinzipiell ein nettes Warm-up vor dem anschließenden Spiel des glorreichen RWE bildete. Vor vielen Jahren hatte ich dort schon einmal den tatsächlichen Heimverein SV Wiesbaden spielen sehen, aber das Stadion ist ansehnlich genug, dass man auch noch ein weiteres Mal aufschlagen kann. Zugegeben zweifelte ich dann doch noch an der Entscheidung, aber als mich einen Tag vor dem Spiel ein ortsansässiger alter Bekannter unserer Bewegung kontaktierte, den ich lang nicht getroffen hatte, und der seine Anwesenheit bei diesem Spiel ankündigte, erfuhr dieser Spielbesuch eine deutliche Wertsteigerung. So wurde die Veranstaltung zur Nebensache und natürlich komplett verlabert. Überraschend hatte sich die aktive Szene des SV Wehen eingefunden, um den Nachwuchs zu unterstützen. Die Jungs und Mädels zogen das auch beinahe über die gesamte Spielzeit durch, das hat grundsätzlich meinen Respekt. Für den HSV zeigten sich drei Gestalten optisch erkennbar am Rande einer Kurve. Getreu dem Motto ihrer Zaunfahne waren diese aber vornehmlich mit dem Verzehr hopfenhaltiger Getränke beschäftigt. Ihre Mannschaft benötigte auch keine Unterstützung und stellt die Zeichen mit einer überlegenen Vorstellung und daraus resultierender Drei-Tore-Führung bereits zum Seitenwechsel auf Sieg. Diese Führung stellte sich dann jedoch schnell als trügerisch heraus, denn in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff verkürzten die Gastgeber auf ein Tor Unterschied. Der Ausgleich war danach in einem offenen Schlagabtausch durchaus möglich, die Norddeutschen machten aber wenige Minuten vor dem Ende alles klar.












