Sneek – So., 12.10.2025, 14:00

SVC LSC 1890 vs VV Valthermond 6:1

Sportpark Leeuwarderweg, 170 Zuschauer, 3e Klasse Zondag H Noord
Der Sonntag führte mich nach Sneek, unweit von Leeuwarden liegend. Es blieb ausreichend Zeit für einen Rundgang durch den schönen, (natürlich) von Grachten durchzogenen Ort. Herausragend ist das Wassertor, erbaut im 17. Jahrhundert und Wahrzeichen der Stadt. Nach dem obligatorischen Besuch einer klassischen Fettschmiede ging es dann zum Sportpark Leeuwarderweg, wo der LSC 1890 eine Heimat hat. 
Sneker Voetbal Club Lycurgis Sparta Combinatie, es wurde damit eine Mythengestalt Spartas als Namenspate ausgewählt, heißt der Verein mit vollen Namen. Das fehlende ‚e‘ im Stadtnamen ist der ehemaligen Schreibweise des Ortsnamens geschuldet. Das Spiel der siebten Liga war natürlich nicht der Trigger, dieses Ziel auszuwählen, sondern die wunderschöne aus Holz gefertigte Tribüne mit dem angebauten Clubhaus, errichtet im sogenannten ‚Amsterdamer Stil‘. Beinahe 100 Jahre ist das Bauwerk nun alt, welches zwei Male dem Abriss entging, zunächst aufgrund von Brandschutzvorschriften, dann wegen Baufälligkeit. Nach der Restaurierung Ende des letzten Jahrtausends wurde der Komplex unter Denkmalschutz gestellt. Leider bilden Spielfeld und Tribüne keine echte Einheit. Zum einen passt der moderne Kunstrasenplatz nicht zum betagten Tribünen-Ensemble, zum anderen wirkt das Spielfeld durch (zu) großzügig installierte Fangnetze in sich geschlossen und die Lücke zwischen Feld und Tribüne ist unnatürlich groß. Dennoch ist es ein besonderer Ort, um Fußball zu schauen. Dass die Gastgeber ihr Heimspiel deutlich gewinnen konnten, interessierte dabei aber nur am Rande.

Leeuwarden – Sa., 11.10.2025, 21:00

SC Cambuur vs BV De Graafschap 2:0

Kooi Stadion, 14.215 Zuschauer, Eerste Divisie
In Leeuwarden in der niederländischen Region Friesland wurde im vergangenen Jahr ein neues Stadion eröffnet, in welchem der SC Cambuur der Fußlümmelei nachgeht. Das neue Stadion löste das alte ‚Cambuurstadion‘ ab, eines der letzten alten Profi-Stadien des Landes, welches in seiner Bauweise an ein altes englisches Stadion erinnerte. Das neue Stadion finde ich aber durchaus gelungen. Es verfügt wie das alte über vier einzelne Tribünen, hat damit einen gewissen Wiedererkennungswert, welche durch eine die Tribünen umfassende Architektur zu einer Einheit geschlossen werden. Es wurde in den Niederlanden jedenfalls schon schlechter neu gebaut. Mit vielen anderen Stadien gemein hat es, dass es von außen eher auf den zweiten Blick als Stadion zu erkennen ist. Deutliche Abzüge in der B-Note gibt es für in den Komplex integrierte Dienstleistungsbetriebe wie Fitnessstudio, Bowlingcenter und Einzelhandel, sowie die lieblos gestaltete Flutlichtkonstruktion. Im Anschluss an die glanzvolle Vorstellung des glorreichen RWE in Oberhausen bot sich das Heimspiel gegen De Graafschap aus Doetinchem an, die Zutrittsberechtigung wurde über meinen holländischen Spezial-Agenten klargemacht, besten Dank dafür.
De Graafschap aus dem Gelderland ist bei Spielbesuchen in der zweiten niederländischen Liga das bevorzugte Auswärts-Team, da in der Regel mit ordentlichem Support zu rechnen ist. Leider hat die Hauptgruppe der Szene aufgrund von Streitigkeiten mit der Vereinsführung vor einigen Monaten den Dienst quittiert. Dennoch ist das gut, was die verbleibende aktive Szene macht. Weitere Steine legte der Fußballverband den Reisenden mit Beginn dieser Spielzeit in den Weg. Alle Fans, welche die Auswärtsspiele ihres Vereins besuchen möchten, müssen sich – analog zur bereits geltenden Regelung für die ‚Eredivisie‘ – registrieren und eine ‚Uitkaart‘, eine Auswärtskarte beantragen. Mehrere Karten von verschiedenen Clubs zu besitzen ist nicht möglich. Die Folge ist, dass sich die Leute zwei Mal überlegen, ob sie das Kontrollspiel mitmachen und ihrem Club in die Ferne folgen. Trotz aller Widrigkeiten hatten sich 467 ‚Superboeren‘, zu Deutsch ‚Superbauern‘, der Spitzname der Anhänger von De Graafschap, nach Friesland aufgemacht und legten einen 1A-Support hin. Für niederländische Verhältnisse war das schon stark mit viel Fahneneinsatz, konsequent hoher Mitmachquote und abwechslungsreichen Gesängen.
Vom Spielverlauf ließen sie sich auch nicht ablenken und zogen durch. Cambuur ging als Tabellenzweiter natürlich als Favorit in die Partie und übernahm die Regie. Die Gäste hatten dennoch zwei, drei Male die Chance in Führung zu gehen, beraubten sich aber ihrer minimalen Sieg-Chance durch eine rote Karte nach angedeuteter Tätlichkeit. Mit dem Halbzeitpfiff setzte Cambuur die Überlegenheit in den Führungstreffer um. In Unterzahl hatten die Gelderländer nun eine Herkules-Aufgabe vor der Brust, die letztlich auch nicht bewältigt werden konnte. Cambuur hatte die Spielkontrolle und setzte kurz vor dem Ende den Schlusspunkt, während sich De Graafschap nur selten in Richtung des gegnerischen Sechzehners orientieren konnte. Für einen weitgehend tapferen Auftritt holten sich die Verlierer dann von den Mitgereisten verdienten Zuspruch ab. Die Heimkurve konnte ihr zweifelsfrei vorhandenes Potential nur selten abrufen. Optisch war  bis auf eine solide Zaunbeflaggung wenig zu sehen, das Herz der Kurve konnte man anhand zwei größerer und ein paar kleinerer Schwenker lokalisieren, die durchaus zahlreiche, überwiegend schwarz gekleidete Menge an Ultra-Orientierten war aber selten aktiv. Wirklich laut wurde es nur nach den Toren, eine vollkommen objektive Beurteilung kann ich mir aber nicht anmaßen, da ich nah am ‚Gasten-Vak‘ saß und von diesem ja dauerhaft beschallt wurde.

Oberhausen – Sa., 11.10.2025, 14:00

Rot-Weiß Oberhausen vs Rot-Weiss Essen 3:2

Stadion Niederrhein, 10.000 Zuschauer, Niederrheinpokal 2.Runde
Rot-Weiß gegen Rot-Weiss. Während beide Vereine in der Meisterschaft nun in der vierten Saison getrennte Wege gehen, kommt es beinahe jährlich zum Aufeinandertreffen im Verbandspokal. Bei den Fans des Deutschen Meisters von 1955 hielt sich das Interesse etwas in Grenzen, lediglich 3.500 Rot-Weisse hatten den kurzen Hüpfer über die Stadtgrenze mitgemacht, 10.000 Interessierte insgesamt waren aber sicher dennoch keine schlechte Zahl für dieses Spiel. Während der überwiegende Teil der aktiven Essener Szene ja nach wie vor die zweifelhafte Strategie fährt, im Niederrheinpokal erst im Finale aktiv in Erscheinung zu treten – nachvollziehbar bei Spielen gegen die ‚Kleinen‘, aber eher nicht gegen Vereine mit eigenen aktiven Gruppen – war es für die RWO-Anhängerschaft natürlich ein Highlight. So sammelten sich im einzigen kleinen überdachten Teil des Steh-Gästebereiches am Rande der ‚Kanalkurve‘ lediglich 150-200 sangeswillige Köpfe hinter einem schlichten Rot-Weiss Essen-Banner, die vermutlich von den ‚Freaks Ultras‘ geleitet, den glorreichen RWE akustisch unterstützten. Die ‚Emscherkurve‘ fuhr dagegen das volle Programm auf oder zumindest das, was man in Oberhausen volles Programm nennen kann. Das soll nicht zu despektierlich klingen, denn die verhältnismäßig kleine RWO-Szene rund um ‚Semper Fidelis‘ hat ja eingeklemmt zwischen den großen Ruhrgebiets-Clubs einen schweren Stand. Allerdings hätte ich erwartet, dass sich für das Spiel gegen die verhassten Nachbarn aus ‚Exxen‘, wie die Kulturhauptstadt von 2010 von den Anhängern einiger Erzrivalen ja gern bezeichnet wird, mehr akustische Unterstützer rekrutieren ließen. Letztlich waren es nicht viele mehr als auf Gästeseite, aber eben durch einen Capo organisiert und mit einem günstigeren Standort.
Auffallend war zudem die Zaunbeflaggung, denn von dem guten Dutzend Stofflappen, die rechts und links der zentralen Gruppenfahne festgezurrt wurden, hatte die Hälfte nur bedingt mit RWO zu tun. Die Ulmer Fetzen konnte ich mir aufgrund der offiziellen Freundschaft der Szenen noch erklären, die anderen Lappen dürften ihren Grund in persönlichen Kontakten und Vorlieben finden. Der Zaun der Heim-Kurve war geteilt vom mittig platzierten Club-Wappen auf der einen Seite mit roten und auf der anderen mit weißen Plastikbahnen behangen worden. Über diesen stieg in der jeweiligen Farbe eine stattliche Rauchwolke in den Himmel, die den Platz zum Kick-off ordentlich einnebelte. Ein simples aber stimmiges Bild. Um mal den Klugscheiß-Modus zu bedienen sei erwähnt, dass ich schon vor der Partie darauf hinwies, dass dieses Los ein angemessenes Blamage-Potential birgt. Ein inkonstanter RWE und eine trotz ja eigentlich überdurchschnittlicher Besetzung in dieser Saison bisher äußerst löchrige Defensive waren ausreichende Faktoren dafür. Gegen meine These sprach dann das frühe Führungstor durch Arslan, der einen abgewehrten Ball von der Strafraumgrenze wie an der Schnur gezogen ins RWO-Gehäuse schweißte. Danach hatte der glorreiche RWE erstmal alles im Griff, fiel dann aber in den trügerischen Verwaltungsmodus und die Gastgeber fanden allmählich in die Partie.
Spätestens Mitte der ersten Hälfte gewann RWO die Oberhand und bereitete der RWE-Defensive über schnelle, quirlige Außenstürmer Probleme. Wienand, der wie üblich im Verbandspokal anstelle von Golz das Tor hütete, hatte in der Spieleröffnung nicht seinen besten Tag. Sein viertes beschissenes Zuspiel setzte den angedachten Empfänger Moustier dann endlich so unter Druck, dass die Murmel verloren ging. Ein schöner Pass in die Spitze und einen Lupfer später stand es Remis, aber als guter Gast muss man ja auch Geschenke mitbringen. Mit dem Pausenpfiff drehte der Underdog die Partie dann komplett. Der nicht konsequent angegriffene Offensivakteur mit dem wohlklingenden Namen Burinyuy Nyuydine schlenzte zur mittlerweile verdienten Führung ein. Für mich überraschend reagierte Coach Koschinat in der Pause noch nicht. Kurz nach dem Wechsel hätte Arslan dann frei vor dem Tor den Ausgleich erzielen müssen, tat er aber nicht. Stattdessen erzielte RWO nach unnötigem Ballverlust den dritten Treffer. Die Abwehr zeigte sich mal wieder völlig aus den Fugen, so dass ein RWO-Akteur die Führung mit platziertem Schuss vom Sechzehner einigermaßen unbedrängt ausbauen durfte.
Der RWE zeigte wenig Reaktion auf das drohende Desaster, es fehlte mal wieder an allem. Wenig Laufbereitschaft, der Spielaufbau langsam, pomadig, einfallslos, man fühlte sich an triste Regionalliga Zeiten erinnert. Dazu vermisste ich den letzten Einsatz, die Bereitschaft, sich mal richtig zu quälen. Eigentlich hatte ich nie das Gefühl, dass dieses Spiel noch eine Wendung erfahren konnte. Das änderte sich als Koschinat mit den letzten Wechseln auf bedingungslose Offensive setzte und Brumme ein paar Minuten vor Schluss aus der Distanz verkürzen konnte. Geholfen hat es nix mehr. Der RWO geriet nochmal etwas ins Schwimmen, verteidigte aber nun mit Mann und Maus, Glück und Geschick. Zwei gute Einschussmöglichkeiten wehrte der Oberhausener Schlussmann stark ab, dann war es vorbei und ein Ausgleich wäre auch nicht verdient gewesen. Jedes Jahr kann man den Pokal auch kaum gewinnen, die Art und Weise des Ausscheidens ist allerdings bedenklich. Aber mit einem vierten Platz in der Liga würde die Quali für den DFB-Pokal ja auch noch erreicht.
Kann das klappen? Denn plötzlich ist sie da, die Trainerdiskussion! Die starke Rückrunde und ein optimierter, verbesserter Kader haben Begehrlichkeiten geweckt. Coach und Mannschaft bekommen jedoch einfach keine Konstanz in die Leistungen. Auf ein gutes Spiel folgt regelmäßig ein schwaches. Die Abwehr frisst einfach zu viele Gegentore, daher sollte eine defensivere Ausrichtung eventuell die bevorzugte Lösung sein und genau damit konnte auch die letzte Rückrunde erfolgreich bestritten werden. Ich halte es für verfrüht, Uwe Koschinat in Frage zu stellen. Sicher, zum Teil kann ich Kritikpunkte nachvollziehen. Ständiges Rotieren hemmt die Findung einer Stammformation, fördert aber auf der anderen Seite die Fähigkeit flexibel auf Spiel- und Personalsituationen reagieren zu können. Was Vorgänger Dabrowski vorgeworfen wurde – zu einsilbig, zu wortkarg, mangelnde rhetorische Fähigkeiten – fällt nun auch Koschinat auf die Füße, nur umgekehrt. Zu detailliert seien seine Ausführungen, zudem rede er jeden Gegner stark. Und wenn – durch Worte wurde noch kein Kontrahent auf dem Spielfeld übermächtig. Zudem schätze ich seine Fähigkeit zur differenzierten Analyse, für mich eher ein Beweis, dass er sein Fach versteht. Nach meinem Erachten sind Verein und auch Umfeld gut beraten, dem Trainer Zeit zu geben. Aber der RWE-Anhang wäre nicht der RWE-Anhang, wenn nicht nach zwei Siegen der Europapokal ins Visier genommen und nach zwei Niederlagen höchste Abstiegsgefahr ausgerufen würde. Dabei dürfte es allen gut tun, wenn Trainer und Mannschaft in Ruhe arbeiten können. Aber klar dürfte sein, dass es in den nächsten Wochen rauhe See geben kann. Die Aktiven könnten die Wogen am Ehesten glätten. Also volle Fahrt voraus!

Perivolia – So., 05.10.2025, 14:00

PAE Chania vs GS Kallithea 1:3

Dimitiko Stadio Perivolion, 700 Zuschauer, Super League 2 Süd
Da die Spielstätte des Zweitligisten aus Chania, damit zweite Kraft Kretas, nur etwas mehr als einen Kilometer Luftlinie vom Spielort des Vortages liegt, schlich ich am Vorabend nach dem Spiel schon mal um das Stadion herum, um in Ruhe ein paar Schnappschüsse zu machen. Die umliegenden Mauern zeigen deutlich, dass die kleine Gruppe des örtlichen Clubs einen schweren Stand hat, um sich gegen den Ableger der ‚Gate 13‘-Ultras von Panathinaikos Athen zu behaupten. Insgesamt präsentierte sich eine charmante, etwas in die Jahre gekommene Bruchbude. ‚Gate 4‘ ist der Name der örtlichen Fangruppierung. So wie es in Griechenland üblich ist, benennen sich die Fans nach dem Eingang des Stadions zu ihrem Block. Gate 4 liegt allerdings auf der gegenüberliegenden Seite der Haupttribüne und bietet Zugang zum ungedeckten Stahlrohr-Konstrukt. Dieses wurde aber heute nicht, und wahrscheinlich generell eh nur selten, geöffnet, so dass der vermutlich eigentliche Fansektor lediglich von zwei einsamen Stofflappen markiert wurde. Von der Aufbruchstimmung, welche auf einem der Banner ausgedrückt wurde, hatte die Mannschaft indes wohl noch nicht allzu viel mitbekommen. Zwar starteten die Gastgeber engagiert und erkämpften – „erspielten“ wäre die falsche Wortwahl – sich eine leichte Überlegenheit, die Mitte der ersten Hälfte zum Führungstreffer genutzt wurde. Dieser rüttelte aber die Gäste aus dem Athener Ballungsraum wach und spätestens mit dem Ausgleich vor dem Wechsel, knickten die Kreter ein.
Gut anzuschauen war das alles nicht. Es war ein Gegurke, von vielen kleinen Fouls unterbrochen, was keinen Spielfluss zuließ. Und wenn der Ball doch mal ohne längere Unterbrechung im Spiel war, reihte sich Fehlpass an Fehlpass. Die Gastmannschaft war dabei im zweiten Durchgang das stärkere Team, welches folgerichtig auf Sieg stellte. Was den dunkelhäutigen kolumbianischen Stürmer ritt – was verschlägt eigentlich einen Spieler, der in der Vorsaison noch im Kader eines kolumbianischen Erstligisten stand, in die zweite griechische Liga nach Kreta? – der in der Nachspielzeit mit dem dritten Gäste-Tor alles klar machte, als er den Ball ins leere Tor schob und seine Glanztat vor dem kleinen Heim-Fanblock feierte, blieb ungeklärt. Es hagelte natürlich allerlei Wurfgeschosse, was den Mann geläutert zum schnellen Rückzug drängte. Etwa zwei Dutzend Fans machten Stimmung, so gut es ihnen denn möglich war. Nach dem Abpfiff machte sich eher gelangweilter Frust, als echter Unmut breit, ehe es am Eingang zur Kabine doch noch mal laut und ungemütlich wurde. Die Reißleine des griechischen Fußballanhängers ist bekanntermaßen kurz.

Mournies – Sa., 04.10.2025, 16:00

AO Minotavros vs AO Iraklis Nerokourou 5:0

Stadio Eleftherios Patakakis, 120 Zuschauer, A-Katigorias Chania
Der (Spät-)Sommerurlaub mit der verehrten Gattin – naja eigentlich Herbsturlaub, denn ziemlich genau zum kalendarischen Herbstbeginn ging es los, der meteorologische Herbst war bereits in vollem Gange, aber das wird sicher auf einer anderen Plattform ausführlich erläutert – führte uns nach Griechenland. Nach dem wir uns für eine Woche auf einer kleinen, griechischen, von gerade mal 300 Menschen dauerhaft bewohnten Geheimtipp-Insel vor allen äußeren Einflüssen versteckt hatten, führte uns der Weg weiter nach Kreta, wo wir uns im äußersten Westen in einem über hundert Jahre alten, von Olivenhainen umgebenen, traditionellen Steinhaus verzogen. Herrlich. Das bedeutete zwei Wochen ohne Fußball, die ich – man mag es kaum glauben – durchaus genoss. Am letzten Urlaubs-Wochenende rollte dann aber doch der Ball. Angestrebt wurde eigentlich der Spielbesuch beim einzigen kretischen Super League-Teilnehmer OF Irakleiou in der Inselhauptstadt. Aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen musste OFI sein angestammtes, enges, altes und mitten in der Stadt liegendes Stadion aber zu dieser Saison für Pflichtspiele endgültig verlassen und ins weitläufige ‚Pankritio‘ wechseln. Dieses bekam zu diesem Zwecke einen neuen Rasen, der bei erster und einziger Nutzung im Pokalspiel komplett ramponiert wurde, da das Grün noch nicht richtig angewachsen war.
So wurde einige Tage vor dem anvisierten Spiel gegen Aris entschieden, dass dieses nicht in Heraklion, sondern letztlich in Tripoli stattfinden musste. Dadurch hat OFI nach fünf Spieltagen mit zwei nominellen Heimspielen noch nicht ein einziges Mal in Heraklion gespielt. Sachen gibt’s. Mir sind schon oft genug Spielbesuche mehr oder weniger kurzfristig genommen worden, ein mangelhafter Rollrasen stellte eine Premiere dar. Also schaute ich mal, was so unterklassig veranstaltet wird. Im kretischen Westen massiert sich das Geschehen ziemlich um Chania herum. Die griechische Liga-Pyramide ist flach. Den Unterbau der Super League bildet die zweigeteilte zweitklassige Ebene, darunter geht der Fächer in die auf sechs geografisch halbwegs sinnvoll aufgeteilte dritte Liga auf. Und unterhalb dieser wird alles in unzählige regionale Spielklassen gesplittet, so dass dieses Spiel der höchsten Liga der Region Chania schon viertklassiger Fußball war. Das kleine Stadion konnte sich durchaus sehen lassen, auch wenn es nur auf einer Seite Ausbau bot.
Die zweigeteilte Tribüne bietet knapp 1000 Plätze, von denen im Derby gegen ein Team aus dem benachbarten Stadtteil etwas mehr als zehn Prozent belegt wurden. Allerdings ist in der Region ja fast alles Derby, da, wie schon angedeutet, ein Großteil der Clubs in und um Chania angesiedelt ist. Die nach dem kretischen Fabelwesen benannten Gastgeber beherrschten ihre Gäste deutlich und münzten die Überlegenheit in fünf Treffer um. Spätestens mit Tor Nummer zwei kurz vor dem Seitenwechsel war irgendwie schon klar, dass hier nix mehr anbrennen würde. Der Keeper der Gastgeber konnte sein Trikot nachher annähernd unbenutzt wieder gefaltet in die Tasche legen und hatte ausreichend Zeit seine Leute zu dirgieren. In der Halbzeit löste ich im kleinen Cafe des Stadions einen mittleren Tumult aus, als ich einen Cappuccino bestellte, die Details aber mangels gemeinsamer Sprachbasis nicht geklärt werden konnten. Unter Mithilfe Umstehender und großem ‚Hallo‘ bekam ich meinen Wunsch schließlich erfüllt. Nur die Frage nach Zucker wurde falsch verstanden und ich bekam einen fürchterlich süßen Sud serviert. Dennoch wurde ich lachend und mit viel Schulterklopfen in die Gemeinschaft aufgenommen. Für die Ernennung zum Ehrenmitglied hat es aber leider nicht gereicht.

Essen – Sa., 20.09.2025, 14:00

Rot-Weiss Essen vs FC Hansa Rostock 3:0

Stadion an der Hafenstraße, 19.000 Zuschauer, 3.Liga
Zum zweiten Heimspiel des RWE in dieser Woche war die Mecklenburger Kogge in den tiefen Ruhrpott gesegelt. Aktuell verläuft die Saison für deutschen Meister von 1955 ja irgendwie etwas ‚asymmetrisch‘. Auswärts bei sieben Zählern aus drei Spielen noch ungeschlagen, wurden daheim aus gleicher Anzahl an Spielen nur zwei Punkte gesichert. Es wurde also Zeit für den ersten Saisonsieg, zumal nach dem bescheidenen Auftritt gegen Osnabrück auch erstmals einige Unmutsbekundungen zu hören waren. Ein latenter Druck war also nicht zu leugnen, die Aufgabe gegen die Hanseaten aber ungleich schwer, da diese mit einem überzeugenden Auftritt gegen die Münchner Löwen ordentlich Selbstvertrauen getankt hatten. Die ‚Westtribüne‘ stand heute im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums der ‚Freaks Ultras‘. Eine die komplette Hintertor-Tribüne bedeckende Blockfahne zeigte das Logo der Gruppe, einen Totenkopf, flankiert von Vereins- und Stadtwappen, welche von einem Banner „Der Totenkopf bedeutet Rot und Weiss bis zum Ende“ unterschrieben wurde. Nachdem die Blockfahne heruntergelassen wurde, erstrahlte die Kurve sauber getrennt in hellrot, weiß und dunkelrot, erzeugt durch Ponchos, welche unter der Blockfahne verborgen von den Anhängern übergezogen worden waren – ein schönes, strukturiertes Bild. Nicht alle letztlich knapp 1.900 angereisten Hansa-Supporter bekamen das zu sehen. Zum einen betraten die ‚Suptras‘ den Gästeblock auf den letzten Drücker, zum anderen nicht vollzählig, Beides fand seinen Grund in Kontrollen, denen einige Ultras aufgrund des Mitführens verbotener Gegenstände zum Opfer fielen. Am Zaun zum Spielfeld wurde dann nur ein einziges Banner befestigt, welches mit weißen Buchstaben auf blauem Grund die Abneigung gegen die Staatsdiener bezeugte. Beim Fußball bin ich geneigt, diese zwar nicht pauschal, aber doch weitestgehend zu teilen.
Ich hatte mich auf einen engen Kick gegen einen schwer zu bespielenden Gegner eingestellt. Doch es kam anders. Nach wenigen Minuten beförderte Safi nach einem abgewehrten Moustier-Raketeneinwurf das Streitobjekt im Rückwärtslauf per Dropkick in Richtung des Hansa-Tores und der Ball fand den Weg so anspruchsvoll wie sicherlich auch etwas glücklich genau in den linken oberen Knick zur Führung für den glorreichen RWE. Die Roten wirkten danach umgehend befreit und übernahmen gegen einfallslos wirkende Gäste das Kommande. Mizuta, seit Wochen in bestechender Form, wollte sich in den Sechzehner dribbeln, wurde dabei von Routinier Pfanne aber genau auf der Strafraumbegrenzung regelwidrig gestoppt. Die Linie gehört zur Box, ergo gab es Strafstoß. Arslan verwandelte gewohnt sicher. Vom Punkt ist der Typ eine echte Maschine. Damit noch nicht genug. Linksverteidiger Brumme drang bei einem seiner immer gefährlichen Vorstöße links in den Hansa-Strafraum ein, schloss aus eigentlich schwierigem Winkel ab und die Kirsche rutschte ins kurze Eck zum dritten Treffer. Dass der Ball minimal abgefälscht wurde, gab den minimal entscheidenden Impuls, erneut war Pfanne der Unglücksrabe. Bereits zwei Minuten zuvor hätte Mause eigentlich schon das Netz beulen müssen, aber der vermeintliche Premium-Neuzugang zündet noch nicht so richtig.
Drei Treffer nach gut 30 Minuten. So viele Gegentore hatten die Norddeutschen bisher in der gesamten Spielzeit hinnehmen müssen und von diesen war weiter nix zu sehen. So einfach hatte ich es nicht erwartet, alles sah nach einem entspannten Sieg aus. Bis Moustier kurz vor der Halbzeit mit wenig Aussicht auf Erfolg in einen Ball grätschte. Nicht böse, nicht mit offener Sohle, aber aus neutraler Sicht konnte man die dunklere der beiden möglichen Karten schon ziehen, auch wenn die Entscheidung hart war. Das Kontrollen annähernd nie den Erfolg haben, verbotenes Material in Gänze aufzudecken, zeigte sich zum Beginn der zweiten Spielhälfte glücklicherweise wieder in ganzer Pracht. Die Hansa-Szene schickte eine beachtliche in den Clubfarben gehaltene Wolke von einigen Fackeln unterlegt in den Bergeborbecker Nachmittags-Himmel. Aufgrund der Windrichtung zog der charakteristische Geruch tief in meine Atemwege. Eigentlich ja abstoßend, für mich persönlich beinahe eine Droge. Vielleicht bin ich aufgrund meiner beruflichen Zugehörigkeit zur Chemie-Branche aber auch einfach nur versaut. Aufgrund ihres zweifelhaften Rufes wurden den Gästen übrigens nur Stehplätze zur Verfügung gestellt.
Ich stellte mich auf einen stürmischen zweiten Durchgang ein, aber von den Hansestädtern kam weiterhin überhaupt nichts Zwingendes. Klar, der Ballbesitz war nun bei den Gästen, der RWE fand offensiv so gut wie nicht mehr statt, kompensierte die Unterzahl aber mit viel Leidenschaft defensiv gut. Wirklich gefährlich wurde es erstmals als 20 Minuten vor dem Ende, als Brumme für den geschlagenen Golz im Stile eins Handball-Torwarts einen Meter vor der Torlinie mit dem Fuß klärte. Zehn Minuten vor Schluss gab es Handelfmeter für die Gäste. Gjasula bekam den Ball aus kürzester Distanz mit Mach Zwei an den Unterarm geplästert. Die Entscheidung folgerichtig und regelgerecht. Die Regel selbst ist halt das Problem, denn wo soll man die Extremitäten im Sekundenbruchteil hinpacken!? Ich hoffte inständig, dass der für mich nun zwangsläufig folgende Anschlusstreffer zu spät käme für eine wilde Aufholjagd, denn es ist ja bekannt – Golz scheint sich strikt zu weigern, mal einen Elfer zu halten. Doch dann passierte, was ja logischerweise irgendwann mal passieren musste: Jakob Golz tauchte endlich mal in die richtige Ecke ab und hielt das Dingen! Das passte auch irgendwie zum gesamten Spielverlauf. Wenig später war dann Schluss. Eine schöne Szene ist mir in Erinnerung geblieben, als Krauß seinem Gegenpart Hofmann, die sich in den Zweikämpfen nichts schenkten, kurz vor dem Ende abseits des Spielgeschehens bei einem Krampf Hilfestellung gab. So muss das sein, bei aller Rivalität auf dem Platz.

Recklinghausen – Do., 18.09.2025, 18:15

Schwarz-Weiß Röllinghausen vs FC 96 Recklinghausen 3:5 n.E.

August-Bönte-Stadion, 220 Zuschauer, Kreispokal Recklinghausen 3.Runde

A-Ligist gegen Bezirksligist hieß es in diesem Recklinghäuser Kreispokal-Derby. Der FC 96 ist der Nachfolgeverein des ehemaligen Aushängeschildes der Stadt, dem 1.FC Recklinghausen, der es für einige Jahre in die damals drittklassige Oberliga geschafft hatte. Sowohl der 1.FC als auch der FC 96 blicken auf eine bewegte Vereinsgeschichte. Auch der noch recht junge FC 96 hat schon eine Insolvenz hinter sich wie der Vorgänger, der daran erstickte und aufgelöst wurde. Eine für ein Kreispokalspiel unter der Woche beachtliche Zuschauerzahl fand sich im ‚August-Bönte-Stadion‘ ein. Das Spiel sollte eigentlich bereits in der Vorwoche stattfinden, aufgrund des schlechten Wetters mit bescheidenen Lichtverhältnissen entschied man sich für eine Verlegung, da unbedingt auf Rasen gespielt werden sollte, an diesem aber keine Lichtmasten installiert sind. Dass es auch heute eng damit werden würde, die Partie bei guten Sichtverhältnissen zu beenden, war absehbar. Es kam wie es kommen musste. Die Gastgeber schlugen sich akustisch unterstützt von einem halbstarken Trio tapfer, ein Klassenerhalt war selten erkennbar und nach mehreren vergebenen Konterchancen, trafen die Schwarz-Weißen zehn Minuten vor Schluss zur Führung. Der Ausgleich in der Nachspielzeit bei bereits stark eingeschränktem Durchblick bedeutete eine Zugabe. Im westfälischen Verband gibt es in den Pokalwettbewerben keine Verlängerung mehr, es geht direkt in den Penalty Shoot-out. Um die Lichtverhältnisse zu verbessern, wurde die LED-Flutlichtanlage des Nebenplatzes eingeschaltet. Dumm nur, dass dichte Baumkronen dem Lichtschein den Weg versperrten, so dass der Rasenplatz nur in Ausschnitten erhellt wurde. Ob das der Grund war, dass zwei Schützen der Gastgeber versagten, lässt sich nicht belegen. Während die weiter entfernt stehenden Zuschauer noch rätselten, ob der eine oder andere Elfmeter nun sein Ziel fand oder nicht, zog der Favorit im Halbdunkel von Röllinghausen noch glücklich in die nächste Runde ein.

Essen – Mi., 17.09.2025, 19:00

Rot-Weiss Essen vs VfL Osnabrück 1:1

Stadion an der Hafenstraße, 18.047 Zuschauer, 3.Liga
Flutlicht-Heimspiel an der Hafenstraße und zwar schon das dritte im dritten Heimspiel dieser Saison. Es gab Zeiten – da war es allerdings auch noch das Georg-Melches-Stadion – da war die Hafenstraße bei Abendspielen beinahe uneinnehmbar. Wenn die legendären riesigen Masten das gleißende Licht auf das Grün warfen, passierte irgendetwas mit Spielern und Anhängern und mit dem Messer zwischen den Zähnen wurde beinahe jeder Gegner bezwungen. Lang ist es her. Dass an der Hafenstraße heute eine Festung steht, kann man leider nicht behaupten. Das sollte sich auch gegen die Niedersachsen wieder zeigen. Mit identischer Start-Elf wie beim Spiel in Regensburg ging es los. Irgendwie hatten die Roten im ersten Durchgang auch das Zepter in der Hand, aber auf bescheidenem Niveau und die defensiv-starken Lila-Weißen ließen kaum mal etwas zu. Die Roten begünstigten dieses mit ihrer zu lahmen Spielweise ohne jeden Überraschungsmoment. Das berühmte Spielglück war heute auch nicht in Rot und Weiss gekleidet. Die zweiten Bälle landeten einfach vermehrt beim Gegner als in den eigenen Reihen. Die Standards, die es auf beiden Seiten einem recht zerfahrenen Spiel genügend gab, waren alle komplett ungefährlich. Je eineinhalb brauchbare Torchancen hüben wie drüben, mehr war in der ersten Hälfte nicht.
Wer gehofft hatte, dass in der Pause an den richtigen Schrauben gedreht würde, sah sich getäuscht. Es gab eine frühe Gelegenheit durch Mause, der noch überhaupt nicht in der Mannschaft angekommen scheint, und danach ebbte das Geschehen wieder ab und fand über weite Strecken auf noch schwächerem Niveau statt als Durchgang eins. Der VfL agierte nun auf Augenhöhe ohne echte Gefahr heraufzubeschwören und die Roten hatten weiter Probleme beim Spielaufbau. Teilweise war das echter Standfußball ohne Ideen und ohne jedes Tempo. Dabei ist genau die Geschwindigekit der entscheidende Faktor im Essener Spiel. Die Mannschaft kommt ja gerade über Mentalität und Intensität ins Rollen, beides fehlte heute auf ganzer Ebene. Unerklärliche Probleme bei der Ballkontrolle und jede Menge Fehlpässe komplettierten eine fade Angelegenheit. Auch die Hereinnahme des schnellen Safi ändert wenig, wie überhaupt alle Einwechselungen wirkungslos blieben. Nicht ein Akteur konnte an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. Mitte der zweiten Spielhälfte gab es dann Strafstoß für die Gäste. Schon der fünfte Elfer gegen den RWE im sechsten Saisonspiel. Golz sprang traditionell und zielsicher ins falsche Eck und der VfL führte. Allerdings nur zwei Minuten. Eigentlich war das ein ‚Das erste Tor gewinnt-Spiel‘ aber Moustier nutzte eine Unordnung nach einem Eckball in der sonst stabilen Gäste-Abwehr zum Ausgleich.
Die leise Hoffnung auf eine Schlussoffensive machte sich breit, es war aber schnell klar, dass diese sich nicht erfüllen würde. Die aus einer Fünfer-Kette agierenden Gäste machten hinten dicht. Vor allem das rot-weisse Passspiel war heute unter aller Kanone, ohne jede Präzision und ohne jede Kraft. Da fehlte komplett das Zeichen zum Aufbruch. Dass der zehn Minuten vor dem Ende eingewechselte Owusu sich eigentlich als erster einen harten Flachpass diagonal durch das Mittelfeld zutraute, sagt eigentlich alles aus. In den letzten Minuten übernahmen dann die Osnabrücker das Kommando und versuchten zart noch auf den Siegtreffer zu gehen. Das aber auch völlig ungefährlich und ohne Konzept und dennoch verharrten die Roten wie ein Kaninchen vor der Schlange. Mehr noch, Panik machte sich breit und es wurden Bälle nur noch planlos aus dem Sechzehner gelöscht, völlig unverständlich. Zudem war es in der Schlussphase im Stadion mucksmäuschenstill, da beide Kurven wegen eines medizinischen Notfalls aus Respekt den Support einstellten. Man fühlte sich an Corona-Zeiten erinnert als nur wenige hundert Leute ins Stadion durften. Der VfL-Anhang war bis dahin lautstark unterwegs, während die ‚Westtribüne‘ nicht so richtig in Schwung geraten war. Aus dem nichts bekam Müsel in der letzten Minute der Nachspielzeit noch die Kopfball-Chance zum unverdienten Sieg, aber die Murmel lief am langen Pfosten vorbei und aus war es. Das war mal so ziemlich gar nix und sicherlich das schlechteste Spiel, seit Koschinat an der Linie steht. Auswärts ungeschlagen und daheim sieglos. Da offenbart sich deutlich wo angesetzt werden muss. Next Level Hansa Rostock zu Hause – mal schauen ob dann der Knoten platzt.