
VfB Frohnhausen vs Rot-Weiss Essen II 1:5
Helmut-Rahn-Sportanlage, 425 Zuschauer, Bezirksliga Niederrhein Gruppe 6

Da sich das eigentlich auserwählte Spiel in den Kunstrasen-Nebenplatz-Unsinn flüchtete, entschied ich mich, das nur einen knappen Kilometer von meinem Headquarter stattfindende Bezirksliga-Topspiel zwischen dem VfB Frohnhausen und der Zwoten des glorreichen RWE zu besuchen. Der Stamm-Platz des VfB auf der aus dem alten Stadion und zwei Kunstrasenplätzen bestehenden ‚Helmut-Rahn-Sportanlage‘ ist Platz 3, der untere Kunstrasen, der den Zuschauern nur auf einer Seite und in einem kleinen Bereich hinter einem Tor den Aufenthalt gestattet. So war die Platzanlage mit offiziell 425 Besuchern gut besucht. Dass dieses Spiel erhöhtes Interesse genießen würde, war vorher bekannt, dass ich fünf Minuten nach Anpfiff eine der letzten Bratwürste im Brötchen bekam und nach dem Verzehr dieser vergeblich versuchte, ein ‚Stauder‘ zu erwerben, war deshalb unverständlich, denn im Catering hätte der VfB heute gute Kohle machen können. Das ersehnte Bier wurde dann zwar noch hektisch nachbeschafft, aber ungekühlt ist das ja auch keine Freude. Auf der Plastikwiese gingen die Gastgeber früh in Führung. Die Roten um die ‚Alt-Internationalen‘ Platzek und Grund behielten aber die Ruhe und glichen durch einen fragwürdigen Handelfmeter schnell aus. Die beiden alten RWE-Recken waren dann auch der feine Unterschied. Beide lassen natürlich eh die Klasse erkennen, die sie in unzähligen Regionalliga-Spielen erlernt haben. Zunächst besorgte Grund kurz nach dem Seitenwechsel mit einem seiner gefährlichen direkten Freistöße die Führung. Und nach dem das Aluminium den Ausgleich für die ‚Löwen‘ verhinderte, erhöhte Platzek im Gegenzug per Kopf. Die weiteren Treffer fielen einigermaßen zwangsläufig mit wachsender Überlegenheit der ‚Zwoten‘. Die Zuschauer bekamen ein gutes Spiel zu sehen und dass diese Bezirksliga-Gruppe zu einer der stärkeren gehört, kann man ja auch am spannenden Kampf um die Tabellenspitze ablesen, in dem die Roten nun in Vorleistung gegangen sind.







