
SG Grevenstein/Hellefeld-Altenhellefeld vs SG Beckum/Hövel/Mellen 4:0
Wiesengrund-Stadion, 100 Zuschauer, Kreisliga A Arnsberg
Mit der werten Gattin unternahm ich einen kleinen Ausflug ins Sauerland, der zunächst einen Rundgang durch die Altstadt von Arnsberg brachte, die viel altes Fachwerk zu bieten hat. Die Inschriften an vielen Häusern offenbaren deren Erbauung im frühen 18. Jahrhundert nach einem Großbrand im Jahre 1709, dem viele Gebäude der damaligen Stadt zum Opfer fielen. Weiter ging es dann nach Grevenstein. Der 800 Einwohner-Ort ist eine sogenannte ‚Titularstadt‘. Dieses sind Orte, die berechtigt sind, den Titel ‚Stadt‘ zu führen ohne Stadtrechte zu besitzen. In der Regel gilt das für ehemals eigenständige Städte, die dann in einen anderen Stadtkreis eingemeindet wurden. Zweifelhafte Berühmtheit erhält der Ort als Standort der Veltins-Brauerei. Als Fan der Rot-Weissen hätte ich mich fernhalten müssen von dieser Brutstädte schlechten Bieres, die ja dem FC Meineid aus der der verbotenen Stadt sehr wohlgesonnen ist. Dass ich diese Gegend nicht mied, wie der Vampir das Sonnenlicht, war einzig dem schnuckeligen Sportplatz geschuldet, der unterhalb des Ortes liegt vor eine malerischer Kulisse liegt. Das Catering war mit Bratwurst vom Holzkohlegrill und frischen Waffeln auch nicht so schlecht, nur der Biergenuss verbot sich halt von selbst. Der Dorf-Kick zwischen den beiden Spielgemeinschaften mit äußerst sperrigen Namen war dann gar nicht so schlecht anzuschauen. Die Gastgeber setzten ihre Überlegenheit in einen deutlichen Sieg um. Natürlich wurden wir als Fremde enttarnt, aber direkt in die Dorfgemeinschaft integriert und von den beiden Rentnern Wolle und Didi mit einigem Hintergrundwissen und ein paar Ausflugs-Tipps für die Umgegend versorgt. Fußball verbindet halt Menschen.

















