Gladbeck – Mi., 18.03.2026, 19:30

Adler Ellinghorst vs SSV/FCA Rotthausen 4:3 n.E.

Sportanlage Wittringer Wald, 100 Zuschauer, Kreispokal Gelsenkirchen Viertelfinale
Das milde Wetter animierte mich dazu, unter der Woche ein Spiel auf Kreisebene zu schauen, das passiert in der kalten Jahreszeit eher selten. Die Wahl fiel auf das Kreispokal-Duell zwischen Adler Ellinghorst aus Gladbeck und dem SSV/FCA Rotthausen aus der verbotenen Stadt. Gespielt wurde auf Asche, was ja ein aussterbender Untergrund, aber untrennbar mit meiner eigenen schillernden Karriere verbunden ist, daher sehe immer noch gerne Spiele auf diesem etwas unberechenbaren Boden. Das FCA im Vereinsnamen der Gastmannschaft steht für den 1.FC Achternberg, der um die Jahrtausendwende mit dem SSV Rotthausen zum SSV/FCA fusionierte. Obwohl das Viertelfinale im Kreispokal stattfand, werden in dieser Runde nur zwei von vier Partien gespielt. Während mit Adler Feldmark ein Verein seine Mannschaft komplett vom Spielbetrieb zurückzog, verzichtete mit dem VfL Grafenwald ein Kreisligist auf den Antritt beim Westfalenligisten SSV Buer mit der Begründung, dass an einem Wochentag nicht genügend Spieler zur Verfügung stünden. Oder hatte man schlicht kein Interesse sich bei einer drei Ligen höher agierenden Truppe ein Dutzend Dinger einzufangen? Na ein Glück, dass die ausgewählte Partie angestoßen wurde. Während das Niveau am Grillstand absolut überzeugen konnte, war es um jenes auf dem Spielfeld nicht so gut bestellt. Mit zunehmender Spieldauer wurde deutlich, dass auch in der Kreisliga A offensichtlich akuter Fachkräftemangel herrscht. Bei je einem Treffer hüben wie drüben endete das Gegurke nach 90 Minuten Spielzeit unentschieden. Die Regularien des westfälischen Fußballverbandes ersparten eine Verlängerung, denn es ging umgehend in die Elfer-Lotterie. Hier waren die Adler das nervenstärkere Team und buchten das Halbfinale ein.